Inselgedümpel:)

Da sitzen wir nun auf Ko Phangan in unserem Lieblingsrestaurant und schon neigt sich der letzte Abend dem Ende zu. Wahnsinn, die letzten 8 Tage sind nahezu an uns vorbei gerauscht und es fällt uns zu ersten Mal schwer euch zu berichten.
Es war eine sehr ruhevolle Zeit. Mit unserem kleinen Holzhüttchen auf Stelzen im Grünen, nicht weit vom Strand entfernt, hatten wir einen Glückstreffer gelandet. Nicht nur der Preis von 3 Euro die Nacht ( ein Schnäppchen für thailändische Verhältnisse) war fair sondern es fehlte auch nicht am Flair..
Bei offenem Fenster, wurden wir von der Sonne wach gekitzelt und hatten das Gefühl mitten im Grünen zu liegen. In Ermangelung an ordentlichem Kaffee wurde der gute Nescafé unser Freund, der uns jeden Morgen auf unserer Terrasse weckte.
Ob in der Hängematte, im Bett oder am Strand, wir verschlangen unsere Bücher und machten unsere Rucksäcke damit ein wenig leichter. Ansonsten wurde stundenlang gemalt, gebastelt, geplautscht, im Meer geplatscht und am Strand vor sich hin geträumt.
Wir lernten die Weile lieben, ließen die Gedanken fliegen und uns in der Einfachheit der Tage wiegen. So gewannen nicht nur die Gekos, die ihren eigenen Name rufen unsere Aufmerksamkeit, auch die Wolkenbilder wurden gelesen, der kommende Regen gefühlt und sinnlos im Sand gewühlt :-) dann hin und wieder doch von der Abenteurerlust gepackt, ging es auf dem Scooter kreuz und quer über die Insel.
Trotz geteerter Straßen hatte es unser Scooter bei dem bergigen Auf und Ab nicht immer leicht und fragt uns nicht wie es passieren könnte, als wir versuchten an die Westküste zu gelangen, fanden wir uns am nördlichsten Punkt der Insel wieder. Dies trotz Karte und Ausschilderungen ;-) wir fanden allerlei Strände mit weißem Sand, türkis farbenes Meer, Palmen und netten Beach-bars. Auch unter Wasser gab es so allerlei zu sehen.
Besonders angetan waren wir von einem nord-westliche gelegenem Strand, da wir hier über eine schmale Sandbank zu einer felsigen, grün bewucherten, nahezu unbewohnten Insel spatzieren könnte. Zum schnorcheln ideal!

Wir machten eine nette Bekanntschaft mit zwei Mädchen aus Hannover, die ein Holzhüttchen weiter vor sich her dümpelten. Lisa und Kaja sind mittlerweile schon am Ende ihrer Reise, nachdem sie 6 Monate in Neuseeland, Australien, Bali und Thailand verbrachten. Neben vielen anderen spannenden Dingen erfuhren wir von den Beiden, dass auf dieser Insel noch so einge Tiere leben, deren man lieber nicht begegnet, wie zum Beispiel die große Würgeschlange Anaconda.
Mit den beiden hatten wir eine nette Zeit und abends tranken wir unser erstes thailändisches Bier "Chang" (gutes Bier)nach paratistisärer Be/Überwältigung.
Hier im Pink Guesthouse genießen wir die leckersten thailändischen Speisen die wir bisher zu Gesicht bzw. Geschmack bekommen haben. Unser Favorit: fried Vegetables in Oyster Sauce, das traditionelle Pad Thai, Thai Curry und Vegetable Omlett.
Auf unsere Frage hin, wie die , von Freude beschwipste, zarte Köchin diese Essenswunder vollbringt, versuchte sie uns dies mit ihrem kleinen Englisch und allerlei Geräuschen ( wie "chupchupchup") bei zu bringen.
Einmal im Monat, wenn der Mond in voller Rundung am Himmel steht, wird hier die legendäre Fullmoon Party zelebriert. Schon Tage vorher füllt sich die Insel mit jungen partywütigen Menschen.
Gestern Abend wars es dann soweit, mit Neonfarben und Pinsel ausgestattet tobten wir uns an unseren Körpern zu guter Musik künstlerisch aus.
Wie wir leider feststellen musste, entpuppte sich dies zum besten Teil des Abends, denn in Had Rin am Party Strand erwartete uns nicht das ausgelassene Hippietänzchen zu guter Musik mit den Füßen im Wasser, viel mehr eine Ballermann-Kiez-Großefreiheit Atmosphäre. Es wurde aus Plastikeimern gesoffen, zu Rihanna getanzt, hemmungslos rumgebaggert und die knappen, neuerworbenen Neon Klamotten ausgeführt - wir sagen euch ein Graus.
Nach dem wir dann zumindest einen kleinen Goa floor entdeckten, hopsten wir noch ein wenig durch den Sand, bevor es dann schon recht früh zurück auf unsere Terrasse ging wo wir in trauter Zweisamkeit dann doch lieber unsere körperliche Kunst weiter ausübten. So viel zur Fullmoon Party.
Egal wie sehr wir unser regeneratives Urlaubsgedümpel hier auch genießen, bedarf es uns immer noch an eeiniger Gewöhnung ein Teil dieses so durchorganisierten Tourismusgefüge zu sein. Wir sind hier "Einer unter Vielen" alles läuft in geregelten Bahnen, uns erwartet keine An- und Herausforderungen jeglicher Art und so manches Mal ertappen wir uns beim Lechtzen nach Abenteuer.;)
Man muss dazu sagen, dass wir wussten worauf wir uns einlassen und werden diese kleine Verschnaufpause mit Sichherheit in unserem, sich nähernden Vietnamabenteurer nochmal besonders zu schätzen wissen. Morgen in aller Frühe und Frische ( wir müssen das Sonnenaufgangs Yoga ausgefallen lassen;) machen wir uns auf den weg to " The Beach". Was das heißt erfahrt ihr dann beim nächsten Mal :-)

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