Explosion der Eindruecke !!! 11.8.

Die Sonne geht auf die Sonne geht unter Hanni und Clari sitzen auf dem Boot und wollen nicht runter :)
Noch schlaftrunken ging es fuer uns um 5 Uhr auf den Ganges. Euch mag es frueh erscheinen, doch gefuehlt ganz Varanasi ist um diese Uhrzeit schon auf den Beinen und es herrscht ein reges Treiben. Sadhus und viele andere Glaeubige vollfuehren ihre taeglichen morgentlichen Waschungen und Gebete, waehrend ich auf dem Ganges die Sonne spiegelt. Als waere es nicht schon Zauber genug, gab es fuer uns, fuer diesen Moment noch die Kirsche auf dem Vannillieeis mit Sahne, als unser Bootfahrer anfing unbeschreiblich schoen zu singen.
Nach dem der Tag so schoen begann, nahmen wir uns eine Rikscha. (Unser naechster Trip durch Indie ist mit einer eigenen Rikscha geplant ;) Als wir den Shiva-Tempel besichtigt hatten, machten wir einen kurzen stop an der Benares-Hindu-Universitaet. Sie ist ein aufwendiges Bauwerk, dass von grossen Parkanlagen umgeben ist (gegruendet 1916)
Ein High light fuer Hanna war natuerlich der Monkey-Tempel ;) ueberall wuselte es von Aeffchen in allen Altersklassen und Groessen. Danach ging es fuer uns zum roten, von Wasser umgebenen, Durga-Tempel, den wir leider nur von aussen betrachten konnten. Zu guter letzt ging es in den Bharat-Mata-Tempel, in dem sic eine Relief Karte aus Marmor von dem indischen Subkontinent befindet.
Waehrend wir unser Mix Veg. Curry aud dem Roof-top unseres Guesthouses zu uns nahmen, befan sich in unseren Koepfen ein Wirrwar aus schoenen Gebaeuden, aufwendigen Malereien, unterschiedlichen Skulpturen der Hinduistischen Gottheiten und wunderschoenen religioesen Gesaengen.
Nach einem kurzen Nap kuendigte sich auch schon der Sonnenuntergeng an und so ging es wieder auf den Ganges. Hier konnten wir die Trauerprozession und Einaescherung einer Leiche auf dem Stufen des Ghats miterleben. Diese Zeremonie ging etwa eine halbe Stunde und viele Menschen versammelten sich dort, um daran teil zu haben. Wir empfanden doe Prozedur als spannend, beeindruckend, schoen und doch auch ein wenig suspeckt. Als die Sonne untergegangen war, entzuendeten wir eine schwimmende Kerze und liessen diese mit vieen guten Herzenswuenschen fuer unsere Familie ( natuerlich auch die Kow/vski Familie <3) auf dem Ganges frei.
Nach diedem eindrucksreichen Tag, planten wir, den naechsten Tag shanti shanti an zu gehen. Dem war allerdings nicht so..
Nach dem breakfast gerieten wir in ein nettes Plaeuschen mit Haroon, dem guest-house-owner. Er berichtete uns von seinen Eindruecken und Erfahrungen, die er sammelte, waehrend er seine gute Freundin Bettina in Deutschland (Giessen) besuchte. Es war unglaublich spannend da wir so den Gegensatz zu unserem Erleben, wie ein Inder unsere Kultur und Land empfindet, nachvollziehen konnten. So faszinierte Haroon beispielsweise der Maxicosi fuer Babyz, Gaense, die schnellen Autos, die Sauberkeit, die schoenen Blumen, die grossen Einfamilienhaeuser und Deutschland Struktur und Ordnung, was er zuvor so noch nie gesehen hat.
Nach unserem Gespraech fragte uns Haroon ob wir Interesse daran haetten, ihn beim Stoffeinkauf zu begleiten und uns dort vor Ort die Produktionsstaetten an zu zchauen. Auf dem Weg dorthin hatten wir mehr das Gefuehl, unsere Rikscha wuerde schwimmen anstatt zu fahren, denn im Gegensatz zum Tag zuvor, an dem den ganzen Tag die Sonne schien, hatte es schon von den fruehen Morgenstunden an geregnet. Haroon erzaehlte uns, dass es der staerkste Regenfall in diesem Jahr sei. So sah es auch aus. Im knietiefen Wasser schwammen die Kinder in den Strassen, wir sahen eine Frau, der ihre Schuhe weg schwammen und andere Frauen mussten ihre Saris raffen, damit sie diese nicht verlieren, der Verkehr war ein reinstes Chaos, alle hatten Schwierigkeiten voran zu kommen und wir mitten drin.
In dem muslimischen Viertel arbeiten ueber 700 Arbeitskraefte, die zu der Herstellung der Stoffe beitragen. Wir bekamen einen guten Einblick in die Vorhergehensweise waehrend der verschiedenen Arbeitsschritte. So schoen die Stoffe auch am Ende sein moegen, mit soviel Arbeit ist die Herstellung auch verbunden. Die einzelnen Arbeitskraefte sitzen zum Teil bis zu Fuenf Wochen in einem dunklem Kaemmerchen am Webstuhl, bis ein Sari fertig ist und dann beginnen sie wieder von Neuem. Glaubt nicht, dass der Sari dann schon fertig ist... Ihr wisst ja, die lieben Inder stehen auf shiny shiny, deshalb ist der naechste Schritt mit viel Muehe und Handarbeit, die Glitzerpalietten auf den Sari zu sticken. Solch eine hochwertige Qualitaet hat allerdings auch seinen Preis.. So verzichteten wir auf einen Einkauf.
Jetzt heisst es auch schon wieder Abschied nehmen und es erwartet uns, unsere erste Bahnfahrt in Indien.
Fortsetzung folgt aus Agra.

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