Ein Schönes Fleckchen Erde:)

Wir lassen Jaipur hinter uns und fahren in das kleine, gemütliche, heilige Pushkar.
Pushkar liegt an einem heiligen See wo einst Brahma eine Lotusblüte fallen ließ. Gläubige Inder sollen mindestens einmal im Leben hierher gepilgert sein.
Es ist ganz nach unserem Geschmack. Auf der einen Seite können wir die gläubigen Hindus bei ihren heiligen Waschungen in den Gats, bei ihren religiösen Zeremonien in den Tempeln und bei ihrem alltäglichen Leben auf den Straßen, beobachten. Auf der anderen Seite findet man viele europäische Alt-Hippies, kleine "Shanti - Cafes" und andere touristische Spuren.
Es ist schön zu sehen, dass dies beides zusammen existieren kann und nicht nur ein Nebeneinanderherleben sondern auch ein Miteinander, zu beobachten ist. So sitzen Traveler, Pilgerer und Einheimische zusammen, in angeregten Gesprächen vertieft, und wo Worte nicht helfen wird wild gestikuliert. Wir würden uns wünschen, dass diese Balance bleibt und Pushkar nicht komplett von den Touristen "eingenommen" wird.
Diese Kleinstadt hat ein sanftes Wesen. Die Hauptstraße gleicht einem einzigen langen Basar, der am See entlang, einmal quer durch die Stadt führt. Auf den Dächen der Häuser kann man lecker schmausen und hat einen wunderbaren Ausblick auf die ganze Stadt ( bei einem Lemon Soda ;-)
Auf einem dieser Dächer lernten wir Mango kennen. Ein Inder von 23 Jahren, der einst von einem Restaurantbesitzer auf dem Lande aufgelesen wurde und uns heute die Sprache verschlägt :-) Warum? Er hat eine so positive, fröhliche, aufgeweckte, offene Art, mit der er es schafft, sich fast jedem zum Freund zu machen. Mit seinem kleinen Vokabular fast jeder Sprache und seinem authentischen Witz, zaubert er fast jedem ein frohes Grinsen auf Gesicht. Mit Mango hatten wir unterhaltsame Stunden und sehr nette Gespräche.

Der Brahma-Tempel hat uns sehr beeindruckt, genauso die Gesänge und Trommelklänge der religiösen Lieder, wenn man nachts durch die Straßen spaziert. Etwas eher gewöhnungsbedürftig sind dafür die, nachts herumstreunenden,, aggressiv kläffenden Hunderudel, die uns schon ein wenig Angst eingejagt haben. Doch solange ein paar Meter weiter eine heilige Kuh vor Ruhe nur so strotzt, geht es uns schon viel besser ;-)
Eine andere Sache an die wir uns erst gewöhnen müssen, ist die Tatsache, dass man am Straßenrand gern auch mal schlafende Menschen sieht, ohne Hab und Gut. Diese Armut zu sehen, ist natürlich sehr bedrückend. Doch viele Familien die in relativ einfachen Verhältnissen leben, können wir gar nicht großartig bemitleiden, da wir ihr Srrahlen, die liebevolle Gemeinschaft und die von ihnen ausgehende Zufriedenheit wahrnehmen, die uns in Deutschland häufig fehlt.
Davon können wir uns eine Scheibe abschneiden ihr Lieben :-)
Soviel erstmal, liebste Grüße aus Indien!:)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Wunnebar
Hallo Maren, alles ist gut! Besonders schön ist gerade...
MAG-Berlin - 29. Jul, 20:50
Büdde :)
Ich hatte Hanna auch gleich ne Mail bei FB geschickt,...
MM3478 - 29. Jul, 19:51
Danke
Hallo Maren, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Claras...
MAG-Berlin - 29. Jul, 16:37
Hallo
Ich hab Hanna am 26.7. eine Mail bei Facebook geschrieben...
MM3478 - 29. Jul, 16:25
Clara / Hanna bitte ein...
Hallo Ihr Lieben, wir machen uns gerade ein Gedanken...
MAG-Berlin - 27. Jul, 16:34

Links

Suche

 

Status

Online seit 5321 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 29. Jul, 20:50

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren