Choonchoona Choonchooni Frantafackanuni - 9.8.
Godbye Leh! :(
Heute morgen in aller Fruehe hatten wir das Vergnuegen den Himalaya von oben zu betrachten. Nun ist weit und breit kein Berg mehr zu sehen, dafuer wohnen wir jetzt zwei Minuten vom Ganges entfernt, in Varanasi.
Die letzten Tage in Leh gingen einfach viel zu schnell vorbei. Waehrend eines Motorradtrips mit Till und Daniel, hatten wir die Moeglichkeit einzigartige Orte erkunden zu koennen, die wir sonst kau erreicht haetten. Ob in der Mittagssonne oder in der Abenddaemerung, es war traumhaft von den umliegenden Bergen aus, Leh zu betrachten.
Da wir keine Uhr, geschweige denn einen Wecker, besitzten und uns strikt dagegen weigern, weil wir unsere Zeitlosigkeit geniessen,hiess es : die Nacht vor dem Flug durchmachen. Wir haben die Zeit sehr genossen, da es uns unglaublich schwer fiel Daniel zurueck zu lassen (Till hatte uns schon ein paar Stunden zuvor verlassen). Beide Fluege waren sehr kurz (eine Stunde), dennoch zog sich die Reise hin, da wir in Delhi 4 Stunden Aufenthalt hatten. Doch gluecklicherweise haben wir die einzigen zwei Sofas im ganzen Flughafen ausfindig machen koennen und so bekamen wir doch ein wenig Schlaf.
Lieber Papa-Uli (Geh mal zu Facebook und nimm Clara als deine Tochter an) wir koennen nun verstehen, was du Hanna in Bezug auf das Fliegen in Indien berichtetest. Es ist nicht einfach fuer Koerper und Seele, in so kurzer Zeit, an einem komplett anderen Ort zu sein. So ist beispielsweise das Klima in Varanasi ein volkommen anderes. Es ist heiss, schwuel, bedeckt und regnerisch. Auf einmal finden wir an Stelle von Baeumen und Wuestenbergen, Palmen und den Ganges. Touristen muesste man in den Massen von Indern suchen.
Im Gegensatz zum ueberschaubaren Leh, ist Varanasi einfach nur ein Wirrwarr oder die reinste Reizueberflutung. Die Strassen sind stets voller Menschen, aus allen Ecken ertoenen Geraeusche und wenn man durch die vielen kleinen Gaesschen laeuft, bekommt man einen guten Einblick in das Familienleben der Inder. Denn die Tueren sind meist geoeffnet und das Leben spielt sich viel draussen auf der Strasse ab.
Nun werden wir todmuede in unser Bettchen fallen und morgen frueh um 5 Uhr erwartet uns dann eine Bootstour bei Sonnenaufgang, auf dem Ganges.
Feuchte Kuesse aus dem feuchten Varanasi.
Heute morgen in aller Fruehe hatten wir das Vergnuegen den Himalaya von oben zu betrachten. Nun ist weit und breit kein Berg mehr zu sehen, dafuer wohnen wir jetzt zwei Minuten vom Ganges entfernt, in Varanasi.
Die letzten Tage in Leh gingen einfach viel zu schnell vorbei. Waehrend eines Motorradtrips mit Till und Daniel, hatten wir die Moeglichkeit einzigartige Orte erkunden zu koennen, die wir sonst kau erreicht haetten. Ob in der Mittagssonne oder in der Abenddaemerung, es war traumhaft von den umliegenden Bergen aus, Leh zu betrachten.
Da wir keine Uhr, geschweige denn einen Wecker, besitzten und uns strikt dagegen weigern, weil wir unsere Zeitlosigkeit geniessen,hiess es : die Nacht vor dem Flug durchmachen. Wir haben die Zeit sehr genossen, da es uns unglaublich schwer fiel Daniel zurueck zu lassen (Till hatte uns schon ein paar Stunden zuvor verlassen). Beide Fluege waren sehr kurz (eine Stunde), dennoch zog sich die Reise hin, da wir in Delhi 4 Stunden Aufenthalt hatten. Doch gluecklicherweise haben wir die einzigen zwei Sofas im ganzen Flughafen ausfindig machen koennen und so bekamen wir doch ein wenig Schlaf.
Lieber Papa-Uli (Geh mal zu Facebook und nimm Clara als deine Tochter an) wir koennen nun verstehen, was du Hanna in Bezug auf das Fliegen in Indien berichtetest. Es ist nicht einfach fuer Koerper und Seele, in so kurzer Zeit, an einem komplett anderen Ort zu sein. So ist beispielsweise das Klima in Varanasi ein volkommen anderes. Es ist heiss, schwuel, bedeckt und regnerisch. Auf einmal finden wir an Stelle von Baeumen und Wuestenbergen, Palmen und den Ganges. Touristen muesste man in den Massen von Indern suchen.
Im Gegensatz zum ueberschaubaren Leh, ist Varanasi einfach nur ein Wirrwarr oder die reinste Reizueberflutung. Die Strassen sind stets voller Menschen, aus allen Ecken ertoenen Geraeusche und wenn man durch die vielen kleinen Gaesschen laeuft, bekommt man einen guten Einblick in das Familienleben der Inder. Denn die Tueren sind meist geoeffnet und das Leben spielt sich viel draussen auf der Strasse ab.
Nun werden wir todmuede in unser Bettchen fallen und morgen frueh um 5 Uhr erwartet uns dann eine Bootstour bei Sonnenaufgang, auf dem Ganges.
Feuchte Kuesse aus dem feuchten Varanasi.
hannakowski - 10. Aug, 17:56
Bitte nicht im Ganges schwimmen
habe Clarinchen gerade in facebook adoptiert, wo wir doch nun ja schon eine Menge an ähnlichen Erfahrungen haben und sowieso schon immer Seelenverwandte sind.
Es ist sicherlich sehr irritierend, wenn man so Knall auf Fall von einer überwältigenden Landschaft mit angenehmem Klima und einer überschaubaren Bewohnerzahl in einer solch mystischen Stadt landet, in der Religion nicht nur gelebt wird, sondern einer der Hauptinhalte ist.
Gibt's in Varanasi noch immer die unendlich vielen Leichenzüge mit den recht monotonen Gesängen wie "Ram, Ram, Sita, Ram ...", die dann zu den Verbrennungsplätzen am Ganges ziehen?
Für mich war Varanasi damals die beeindruckendste Stadt, die, die mich dazu gebracht hat zu versuchen, noch länger dort zu bleiben (hat aber wegen unseres Autos, das aus dem Land musste, nicht geklappt).
Schnudels, wir feuen uns auf Euch und Eure Erzählungen
Bis leider schon bald
Vaddi Uli