Ab in die Berge!
Nach den letzten Wochen der Hitze und Strand en masse, beschlossen wir, dass "Ooty", eine Hillstation in den Nigiri Hills (2424 Höhenmeter) uns eine schöne Abwechslung bieten könnte.
Dafür mussten wir eine wahrlich lange und anstrengende Reise antreten. Um 22 Uhr ging es mit dem Taxi zur etwa eine Stunde entfernten Trainstation. Diesen Luxus gönnten wir uns, da der letzte Localbus dorthin schon um 19 Uhr in Gokarna abfuhr und wir uns das 4 Stunden lange Warten im Dunkeln des Bahnhofs, ersparen wollten. Zufall und Glück ließ uns, kurz zuvor, auf ein Pärchen stoßen, welches dasselbe Problem hatte und das Taxi mit uns teilte.
Unser Zug sollte um 23.45 Uhr eintreffen. Da wir die Erfahrung gemacht haben, dass man in Indien niemals weiß, was Zeitangaben konkret bedeuten, finden wir uns, von nun an (und ganz gegen unsere Gewohnheit) immer 45 min früher ein.
Im Endeffekt kam unser Zug dann um 4.30 Uhr. Na Prost Mahlzeit;) wir warteten ganze 5 1/2 Std am Bahnhof, der gerade mal aus einem Bahnsteig bestand, ohne jegliche Einkaufs- oder Einkehrmöglichkeit. In der gesamten Zeit gab es zwei Ansagen auf Hindi und sonst nichts, außer ein Haufen schlafender Inder. Sie schlafen übrigens Alle in der selben Position - die gute alte Fötusstellung und meist von Kopf bis Fuß mit einem Tuch bedeckt. Sehr praktisch, wenn man als europäische, weiße Mädchen allein am Bahnsteig das Gruseln kriegt ;)
Wir taten es den Indern also gleich, rollten unsere Jaakfelldecken aus und es dauerte nicht lange bis wir in Traumwelten schwelgten.
Wir haben nämlich das Glück überall und immer schlafen zu können. Hinzu kam wohl hier noch, dass wir die Nacht zuvor an dem verlassen Strand genächtigt hatten und der Schlaf hier etwas zu kurz kam. Richtig viel von der Warterei mitbekommen haben wir also nicht aber das andere Pärchen tat uns etwas leid .
Apropos, wir waren im Nachhinein sehr froh, dass Eine der Ziegen am einsamen Paradise Beach, Roberto eine Packung Kekse abluchste, die Clara etwas später erfolgreich zurück eroberte. Wir vergaßen Roberto diese wieder zu geben, welch ein Glück, so hatten wir wenigstens ein bisschen Verpflegung, denn Abends spät und in Zügen ist die Nahrungssuche eher weniger erfolgreich.
Mit einer gewaltigen Verspätung erreichte unser Zug dann gen Mittag eine Stadt in Kerala, von der wir gehört hatten, dass dort ein Bus nach "Ooty" fährt. Ihr könnt euch vorstellen wie heiß es im Zug wurde und wie anstrengend sich die Schlepperei unser Rucksäcke in der Mittagshitze gestaltete.
Der Bus hieß es, fährt 4 mal am Tag. Nach einigem Warten saßen wir sogar relativ schnell in der Schuckelkiste, die uns die nächsten 8 Stunden zunächst durch geschäftiges Stadtreiben, einen Palmendschungel, kleine Bergdörfer und unzählige Teeplantagen, die endlos wirkenden Bergstraßen hinauffuhr. Anstelle von unseren heiligem Freund der Kuh, begegneten wir hier unzähligen Äffchen:)
Die Natur ist wirklich beeindruckend und wo man nur hinschaut: grün, grün, grün.
Innerhalb etwa einer Stunde veränderte sich das Klima rasch von ca. 37 Grad zu gefühlten 15 Grad.
Überhaupt nicht mehr an "Kälte" gewöhnt, wurden erstmal die dicken Pullis rausgeholt, die wir zum Glück noch nicht wie geplant zurück nach Deutschland geschickt hatten.
Spät abends kamen wir dann endlich in "Ooty" an und waren wie ihr euch vorstellen könnt, sehr sehr kaputt.
Leider hat es sich noch nicht einmal richtig gelohnt.."ooty" ist recht groß, dreckig, trist und von der tollen Natur drumherum kriegt man hier nicht wirklich viel mit.
Die Unterkünfte waren auch nicht schön und dafür viel zu teuer. Trotzdem waren wir froh, als wir (dank Lonley Planet) um diese Uhrzeit eine halbwegs passable Herberge fanden.
Am morgen planten wir trotzdem optimistisch, einen Scooter zu leihen um zumindest ein bisschen die umliegende Natur zu erkunden. Daraus wurde leider nichts, denn es war nirgendwo ein Scooter auf zu treiben. Zu guter letzt fing es auch noch in strömen an zu regnen. Völlig frustriert machten wir kurzen Prozess: weg hier!
Dafür mussten wir eine wahrlich lange und anstrengende Reise antreten. Um 22 Uhr ging es mit dem Taxi zur etwa eine Stunde entfernten Trainstation. Diesen Luxus gönnten wir uns, da der letzte Localbus dorthin schon um 19 Uhr in Gokarna abfuhr und wir uns das 4 Stunden lange Warten im Dunkeln des Bahnhofs, ersparen wollten. Zufall und Glück ließ uns, kurz zuvor, auf ein Pärchen stoßen, welches dasselbe Problem hatte und das Taxi mit uns teilte.
Unser Zug sollte um 23.45 Uhr eintreffen. Da wir die Erfahrung gemacht haben, dass man in Indien niemals weiß, was Zeitangaben konkret bedeuten, finden wir uns, von nun an (und ganz gegen unsere Gewohnheit) immer 45 min früher ein.
Im Endeffekt kam unser Zug dann um 4.30 Uhr. Na Prost Mahlzeit;) wir warteten ganze 5 1/2 Std am Bahnhof, der gerade mal aus einem Bahnsteig bestand, ohne jegliche Einkaufs- oder Einkehrmöglichkeit. In der gesamten Zeit gab es zwei Ansagen auf Hindi und sonst nichts, außer ein Haufen schlafender Inder. Sie schlafen übrigens Alle in der selben Position - die gute alte Fötusstellung und meist von Kopf bis Fuß mit einem Tuch bedeckt. Sehr praktisch, wenn man als europäische, weiße Mädchen allein am Bahnsteig das Gruseln kriegt ;)
Wir taten es den Indern also gleich, rollten unsere Jaakfelldecken aus und es dauerte nicht lange bis wir in Traumwelten schwelgten.
Wir haben nämlich das Glück überall und immer schlafen zu können. Hinzu kam wohl hier noch, dass wir die Nacht zuvor an dem verlassen Strand genächtigt hatten und der Schlaf hier etwas zu kurz kam. Richtig viel von der Warterei mitbekommen haben wir also nicht aber das andere Pärchen tat uns etwas leid .
Apropos, wir waren im Nachhinein sehr froh, dass Eine der Ziegen am einsamen Paradise Beach, Roberto eine Packung Kekse abluchste, die Clara etwas später erfolgreich zurück eroberte. Wir vergaßen Roberto diese wieder zu geben, welch ein Glück, so hatten wir wenigstens ein bisschen Verpflegung, denn Abends spät und in Zügen ist die Nahrungssuche eher weniger erfolgreich.
Mit einer gewaltigen Verspätung erreichte unser Zug dann gen Mittag eine Stadt in Kerala, von der wir gehört hatten, dass dort ein Bus nach "Ooty" fährt. Ihr könnt euch vorstellen wie heiß es im Zug wurde und wie anstrengend sich die Schlepperei unser Rucksäcke in der Mittagshitze gestaltete.
Der Bus hieß es, fährt 4 mal am Tag. Nach einigem Warten saßen wir sogar relativ schnell in der Schuckelkiste, die uns die nächsten 8 Stunden zunächst durch geschäftiges Stadtreiben, einen Palmendschungel, kleine Bergdörfer und unzählige Teeplantagen, die endlos wirkenden Bergstraßen hinauffuhr. Anstelle von unseren heiligem Freund der Kuh, begegneten wir hier unzähligen Äffchen:)
Die Natur ist wirklich beeindruckend und wo man nur hinschaut: grün, grün, grün.
Innerhalb etwa einer Stunde veränderte sich das Klima rasch von ca. 37 Grad zu gefühlten 15 Grad.
Überhaupt nicht mehr an "Kälte" gewöhnt, wurden erstmal die dicken Pullis rausgeholt, die wir zum Glück noch nicht wie geplant zurück nach Deutschland geschickt hatten.
Spät abends kamen wir dann endlich in "Ooty" an und waren wie ihr euch vorstellen könnt, sehr sehr kaputt.
Leider hat es sich noch nicht einmal richtig gelohnt.."ooty" ist recht groß, dreckig, trist und von der tollen Natur drumherum kriegt man hier nicht wirklich viel mit.
Die Unterkünfte waren auch nicht schön und dafür viel zu teuer. Trotzdem waren wir froh, als wir (dank Lonley Planet) um diese Uhrzeit eine halbwegs passable Herberge fanden.
Am morgen planten wir trotzdem optimistisch, einen Scooter zu leihen um zumindest ein bisschen die umliegende Natur zu erkunden. Daraus wurde leider nichts, denn es war nirgendwo ein Scooter auf zu treiben. Zu guter letzt fing es auch noch in strömen an zu regnen. Völlig frustriert machten wir kurzen Prozess: weg hier!
hannakowski - 6. Apr, 17:04