Grenzen!!!
Hoert ihr Clara und Hanna husten..... aeho aeho..... wie sie durchs bunte Indien ziehn???/ Wie sie sich wuenschen, dass sie Krankheit verschwindet...... auf nimmer nimmer wieder sehn :D
Da sind wir wieder.....:) allerdings nicht im Besitz all unser Kraefte.
Nach einer anstrengenden Reise sind wir n Ladakh/Leh angekommen.
Es handelt sich um eine ehemals buddhishtisches Koenigreich, welches nur zwischen Juli und September zu bereisen ist, da die Zufahrtsstrassen ueber einige der hoechsten Paesse der Welt fuehren (ueber 5000 Hoehenmeter) und im Winter von Schneemassen bedeckt sind.
Ladakh ist eine Hoehenwueste, hier scheint 300 Tage im Jahr die Sonne. Da wir uns ueber den Wolken befinden wurden wir gestern mit einem sternenklaren Himmel empfangen.
Nach zwei Tagen Kasol hatten wir die Nase voll und wir buchten uns ein Ticket nach Ladakh/Leh. So fuehrte uns der Weg vorerst wieder zurueck nach Manali, da von dort aus unser Bus startete. So konnten wir einen wunderbaren letzten Tag mit unseren liebgewonnenen "Freunden" verbringen. Aus dem geplanten Horse-riding-trek wurde dann doch ein aufregendes Motorradgeduese durch die Mountains.
Wie an jedem Abend in Manali, wurde auch unser Letzter, wieder im "people - cafe" verbracht.
Um 02.00 Uhr ging es dann los, in alter Frische ;) Die folgenden 22 Stunden Fahrt waren einfach jenseits von gut und boese. Ueber der Baumgrenze durch die Landesgrenze begegneten wir den Grenzen unserer Selbst.
Die ersten Stunden ging es durch tiefen Wuestensand, dann weiter auf schmalen Schotterwegen, im Zickzack, durch die Berge. Die "Strasse" war so schmal, dass es kaum moeglich war, den Gegenverkehr an sich vorbei zu lassen. So machte uns der Blick in den seitlichen Abgrund doch hin und wieder ein wenig Angst. Aber auch daran gewoehnt man sich.
Immer wieder hiess es anhalten und warten, da die Strasse mit grossem Geroell bedeckt war, dass erstmal beseitigt werden musste, oder wir mussten einen Fluss passieren.
Wenn man dann noch so einen vollkommen verrueckten Fahrer erwischt, wie wir, kann man damit rechnen, dass er sich auch fuer einen short-cut entscheidet und abseits von irgendwelchen vermeintlichen Wegen querfeldein faehrt.
Nicht zu vergessen, dass durchgehend rasante Tempo. Wir koennen allerdings keine Geschwindigkeitsangaben machen, da der Km/h - Zaehler generell in indischen Autos kaputt zu sein scheint.
Ihr koennt euch wahrscheinlich vorstellen, dass wir heilfroh waren, als wir unsere selbstgetaufte "Waschmaschine" verlassen konnten.
Doch hat diese "Fahrt an unsere Grenzen", in jedem Fall nicht nur Schlechtes mit sich gebracht, sondern vielmehr hat die Natur sich mal wieder in aller Schoenheit gezeigt. Die riesigen Sandberge hatten zum Teil unglaublich tolle Formen, Farben, hin und wieder tauchten schoene gruene Taeler auf, Wasserfaelle und schoene glitzerne Gletscherseen.
Es war ein beeindruckendes Gefuehl, manchmal stundenlang durch die Weite zu fahren und keine anderen Autos oder Menschen zu treffen.
Nun, angekommen in Leh, hat uns eine gemeine Grippe eingeholt und die Hoehe macht uns zu schaffen. Unsere erste Erkundungstour muessen wir wohl erstmal vertagen und neue Kraft tanken. Gluecklicherweise haben wir ein schoen gelegendes, lichtdurchflutetes Zimmer gefunden, in dem es sich auch gut im Bett aushalten laesst.
Unser erster Eindruck von Leh ist wunderbar, ueberall flattern bunte Gebetsfahnen, hier herrscht eine nette, ruhige, irgendwie auch Suedlandische Stimmung und im Hintergrund erfreut uns wieder der altbekannte Anblick der Berge.
So, das wars erstmal von uns, wir hoffen es geht euch gut und ihr lasst euch nicht vom strikten und stressigen Alltag aus der Ruhe bringen.
Wir haben euch alle lieb und vermissen euch.
(Unsere liebevollen Mamis, Millies, Papiullis und Thores, fehlen grad ganz besonders.)
Da sind wir wieder.....:) allerdings nicht im Besitz all unser Kraefte.
Nach einer anstrengenden Reise sind wir n Ladakh/Leh angekommen.
Es handelt sich um eine ehemals buddhishtisches Koenigreich, welches nur zwischen Juli und September zu bereisen ist, da die Zufahrtsstrassen ueber einige der hoechsten Paesse der Welt fuehren (ueber 5000 Hoehenmeter) und im Winter von Schneemassen bedeckt sind.
Ladakh ist eine Hoehenwueste, hier scheint 300 Tage im Jahr die Sonne. Da wir uns ueber den Wolken befinden wurden wir gestern mit einem sternenklaren Himmel empfangen.
Nach zwei Tagen Kasol hatten wir die Nase voll und wir buchten uns ein Ticket nach Ladakh/Leh. So fuehrte uns der Weg vorerst wieder zurueck nach Manali, da von dort aus unser Bus startete. So konnten wir einen wunderbaren letzten Tag mit unseren liebgewonnenen "Freunden" verbringen. Aus dem geplanten Horse-riding-trek wurde dann doch ein aufregendes Motorradgeduese durch die Mountains.
Wie an jedem Abend in Manali, wurde auch unser Letzter, wieder im "people - cafe" verbracht.
Um 02.00 Uhr ging es dann los, in alter Frische ;) Die folgenden 22 Stunden Fahrt waren einfach jenseits von gut und boese. Ueber der Baumgrenze durch die Landesgrenze begegneten wir den Grenzen unserer Selbst.
Die ersten Stunden ging es durch tiefen Wuestensand, dann weiter auf schmalen Schotterwegen, im Zickzack, durch die Berge. Die "Strasse" war so schmal, dass es kaum moeglich war, den Gegenverkehr an sich vorbei zu lassen. So machte uns der Blick in den seitlichen Abgrund doch hin und wieder ein wenig Angst. Aber auch daran gewoehnt man sich.
Immer wieder hiess es anhalten und warten, da die Strasse mit grossem Geroell bedeckt war, dass erstmal beseitigt werden musste, oder wir mussten einen Fluss passieren.
Wenn man dann noch so einen vollkommen verrueckten Fahrer erwischt, wie wir, kann man damit rechnen, dass er sich auch fuer einen short-cut entscheidet und abseits von irgendwelchen vermeintlichen Wegen querfeldein faehrt.
Nicht zu vergessen, dass durchgehend rasante Tempo. Wir koennen allerdings keine Geschwindigkeitsangaben machen, da der Km/h - Zaehler generell in indischen Autos kaputt zu sein scheint.
Ihr koennt euch wahrscheinlich vorstellen, dass wir heilfroh waren, als wir unsere selbstgetaufte "Waschmaschine" verlassen konnten.
Doch hat diese "Fahrt an unsere Grenzen", in jedem Fall nicht nur Schlechtes mit sich gebracht, sondern vielmehr hat die Natur sich mal wieder in aller Schoenheit gezeigt. Die riesigen Sandberge hatten zum Teil unglaublich tolle Formen, Farben, hin und wieder tauchten schoene gruene Taeler auf, Wasserfaelle und schoene glitzerne Gletscherseen.
Es war ein beeindruckendes Gefuehl, manchmal stundenlang durch die Weite zu fahren und keine anderen Autos oder Menschen zu treffen.
Nun, angekommen in Leh, hat uns eine gemeine Grippe eingeholt und die Hoehe macht uns zu schaffen. Unsere erste Erkundungstour muessen wir wohl erstmal vertagen und neue Kraft tanken. Gluecklicherweise haben wir ein schoen gelegendes, lichtdurchflutetes Zimmer gefunden, in dem es sich auch gut im Bett aushalten laesst.
Unser erster Eindruck von Leh ist wunderbar, ueberall flattern bunte Gebetsfahnen, hier herrscht eine nette, ruhige, irgendwie auch Suedlandische Stimmung und im Hintergrund erfreut uns wieder der altbekannte Anblick der Berge.
So, das wars erstmal von uns, wir hoffen es geht euch gut und ihr lasst euch nicht vom strikten und stressigen Alltag aus der Ruhe bringen.
Wir haben euch alle lieb und vermissen euch.
(Unsere liebevollen Mamis, Millies, Papiullis und Thores, fehlen grad ganz besonders.)
hannakowski - 30. Jul, 17:28
wo sind die Thermen geblieben, wo?
Ach ihr armen Hascherl, ist es wirklich eine Grippe, oder NUR die Höhe?? Dann werdet ihr euch schnellstens daran gewöhnen. Natürlich habe ich "Leh" nachgelesen. Wunderbares Gebiet, Ausgangspunkt für alle ambitionierten Bergsteiger schlechthin. Ich wäre gern dabei! Werdet schnell wieder fit, damit ihr die Zeit nutzen könnt. Alles Liebe von Romaoma
oh ja, da hast du recht, die braeuchten wir jetzt wirklich.
Wir wissen leider nicht genau ob es eine nur eine Grippe ist oder die Hoehe.
Hast du vielleicht einen Tipp wie man sich schneller an die Hoehe gewoehnt?
Wir werden den heutigen Tag nochmal ruhig gestalten und dann mal schaun, ob es besser wird. Wenn nicht, werden wir uns einen Flug nach Varanasi buchen..
Hanna vermisst ihre Omi!!!!