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Die Wüstenstadt Jaisalmer wird auch die goldene Stadt genannt, da sie aus honigfarbenen Sandstein errichtet ist.
In mitten der Stadt trohnt auf einer Erhöhung eine Burg, die im Gegensatz zu anderen Burgen,von Einheimischen bewohnt ist, genau wie die anderen Teile der Stadt auch.
Trotzdem wirkt das Leben innerhalb der Burg im Vergleich zum Äußeren, wie ein ganz anderes.
Draußen ist man dem gewöhnlichen Alltagstrubel ausgesetzt, es herrscht ein geschäftiges Treiben, bunte große Märkte, hupende Autos und Motorräder sausen an uns vorbei.
Im Inneren der Burg hingegen, spielt sich ein viel ruhigeres Leben ab. Autos gibt es dort keine, die Burgmauer, die sich um die vielen kleinen Gässchen legt, schafft ein Gefühl von Geborgenheit. Schon fast ein bisschen so, als würde man sich in einer Höhle befinden.
Während wir durch die vielen kleinen verwinkelten Gassen laufen, fällt es uns nicht so leicht die Orientierung zu behalten. Jedes der kleinen Häuser hat seinen eigenen Charme, die Liebe zum Detail ist hier nur schwer zu übersehen. So haben die Häusschen verschiedene Formen, lebendige Farben, die unterschiedlichsten Bemalungen und andere Verzierungen.
Die meiste Zeit unseres Aufenthalts in Jaisalmer verbrachten wir an diesem schönen Ort. Schnell fand sich ein gemütliches Cafe in dem wir unzählige Lassis schlürften und einen wunderbaren Ausblick über die Stadt genossen. In dieser gemütlichen Atmosphäre viel es nicht schwer , sich auch mal den kräfteraubenden Dingen zu widmen, wie Hannas Hausarbeit und Claras Zukunftsplänen.
Hier im Shiva Cafe machen wir die Bekanntschaft mit zwei lieben Mädchen aus Deutschland, die genau wie wir, gerade dabei sind, ihren Asientraum zu verwirklichen. Man glaubt es kaum, die beiden sind auch aus Hamburg und eine der beiden studiert ebenfalls Lehramt, allerdings in einem höheren Semester. Wir hoffen, wir treffen die Beiden im Süden Indiens wieder. Aber spätestens auf dem hamburger Campus ist ein Kaffee ein muss.
Abends in einem Rooftop-Restaurant nahe unseres Guesthouses beobachteten wir ein lustig, spannendes Szenario. Am Nachbartisch saßen sechs Inder in einen Gespräch vertieft. Im laufe des Abends gesellte sich einer von ihnen zu, erzählte von sich und den Persönlichkeiten am Nachbartisch. Schnell mussten wir feststellen, dass es sich um eine äußerst skurrile Personenkonstilation handelt. Einer von ihnen war der Restaurantbesitzer, einer Bankmanager, ein anderer Landverkäufer, ein weiterer Geheimagent und zu guter letzt der Farmer, der sich zu uns gesellt hatte. So eine Runde ist in Indien nicht unbedingt üblich. Denn hier kommen die unterschiedlichsten Menschen aus komplett unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft zusammen. Der Farmer erzählte uns mit einer so ruhigen Selbstverständlichkeit, dass er als Farmer der unteren Gesellschaftsschicht angehört und bei vielen Gesprächen nicht mitreden kann, aber dass sie trotzdem gute Freunde seien. Er erzählte uns eine Menge von dem Leben auf dem Lande, der indischen Mentalität und den Schwierigkeiten mit denen sie zu kämpfen haben. Was uns sehr schockierte waren seine Erzählungen über den Opiumkonsum der Dorfbewohner. Schon in frühen Kindheitsjahren wird damit begonnen und es gibt eine sehr hohe Abhängigkeitsrate.
In seinen gesamten Erzählungen sprach er mit einer solchen Selbstverständlichkeit, ohne irgendetwas beurteilen zu wollen. Viel mehr sprach er beispielsweise von dem Opium als wäre es eine Art Geschenk, dass das Leben schöner und auch die Arbeit im Alltag um einiges einfacher macht.
Als Droge wird Opium hier in keinem Falle gesehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend und besonders, da man sonst durch die Sprachbarrieren kaum die Möglichkeit hat, mit Menschen aus denen kleinen abseitsgelegenen Dörfern zu sprechen, in die sich keine Touristen verirren.
Mir Mückenstichen und Flohstichen ( zum Glück nur an den Füßen) ging unsere Reise weiter. Wohin? Das erfahrt ihr im nächsten Text:)
In mitten der Stadt trohnt auf einer Erhöhung eine Burg, die im Gegensatz zu anderen Burgen,von Einheimischen bewohnt ist, genau wie die anderen Teile der Stadt auch.
Trotzdem wirkt das Leben innerhalb der Burg im Vergleich zum Äußeren, wie ein ganz anderes.
Draußen ist man dem gewöhnlichen Alltagstrubel ausgesetzt, es herrscht ein geschäftiges Treiben, bunte große Märkte, hupende Autos und Motorräder sausen an uns vorbei.
Im Inneren der Burg hingegen, spielt sich ein viel ruhigeres Leben ab. Autos gibt es dort keine, die Burgmauer, die sich um die vielen kleinen Gässchen legt, schafft ein Gefühl von Geborgenheit. Schon fast ein bisschen so, als würde man sich in einer Höhle befinden.
Während wir durch die vielen kleinen verwinkelten Gassen laufen, fällt es uns nicht so leicht die Orientierung zu behalten. Jedes der kleinen Häuser hat seinen eigenen Charme, die Liebe zum Detail ist hier nur schwer zu übersehen. So haben die Häusschen verschiedene Formen, lebendige Farben, die unterschiedlichsten Bemalungen und andere Verzierungen.
Die meiste Zeit unseres Aufenthalts in Jaisalmer verbrachten wir an diesem schönen Ort. Schnell fand sich ein gemütliches Cafe in dem wir unzählige Lassis schlürften und einen wunderbaren Ausblick über die Stadt genossen. In dieser gemütlichen Atmosphäre viel es nicht schwer , sich auch mal den kräfteraubenden Dingen zu widmen, wie Hannas Hausarbeit und Claras Zukunftsplänen.
Hier im Shiva Cafe machen wir die Bekanntschaft mit zwei lieben Mädchen aus Deutschland, die genau wie wir, gerade dabei sind, ihren Asientraum zu verwirklichen. Man glaubt es kaum, die beiden sind auch aus Hamburg und eine der beiden studiert ebenfalls Lehramt, allerdings in einem höheren Semester. Wir hoffen, wir treffen die Beiden im Süden Indiens wieder. Aber spätestens auf dem hamburger Campus ist ein Kaffee ein muss.
Abends in einem Rooftop-Restaurant nahe unseres Guesthouses beobachteten wir ein lustig, spannendes Szenario. Am Nachbartisch saßen sechs Inder in einen Gespräch vertieft. Im laufe des Abends gesellte sich einer von ihnen zu, erzählte von sich und den Persönlichkeiten am Nachbartisch. Schnell mussten wir feststellen, dass es sich um eine äußerst skurrile Personenkonstilation handelt. Einer von ihnen war der Restaurantbesitzer, einer Bankmanager, ein anderer Landverkäufer, ein weiterer Geheimagent und zu guter letzt der Farmer, der sich zu uns gesellt hatte. So eine Runde ist in Indien nicht unbedingt üblich. Denn hier kommen die unterschiedlichsten Menschen aus komplett unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft zusammen. Der Farmer erzählte uns mit einer so ruhigen Selbstverständlichkeit, dass er als Farmer der unteren Gesellschaftsschicht angehört und bei vielen Gesprächen nicht mitreden kann, aber dass sie trotzdem gute Freunde seien. Er erzählte uns eine Menge von dem Leben auf dem Lande, der indischen Mentalität und den Schwierigkeiten mit denen sie zu kämpfen haben. Was uns sehr schockierte waren seine Erzählungen über den Opiumkonsum der Dorfbewohner. Schon in frühen Kindheitsjahren wird damit begonnen und es gibt eine sehr hohe Abhängigkeitsrate.
In seinen gesamten Erzählungen sprach er mit einer solchen Selbstverständlichkeit, ohne irgendetwas beurteilen zu wollen. Viel mehr sprach er beispielsweise von dem Opium als wäre es eine Art Geschenk, dass das Leben schöner und auch die Arbeit im Alltag um einiges einfacher macht.
Als Droge wird Opium hier in keinem Falle gesehen. Für uns war das Gespräch sehr beeindruckend und besonders, da man sonst durch die Sprachbarrieren kaum die Möglichkeit hat, mit Menschen aus denen kleinen abseitsgelegenen Dörfern zu sprechen, in die sich keine Touristen verirren.
Mir Mückenstichen und Flohstichen ( zum Glück nur an den Füßen) ging unsere Reise weiter. Wohin? Das erfahrt ihr im nächsten Text:)
hannakowski - 5. Mär, 10:21